Leserreise der Salzburger Nachrichten
Mongolei 2019

Eine unvergeßliche Reise durch das Land des Dschingis Khan.

Reisedatum: 17. August bis 3. September 2019 (18 Reisetage)
Preis pro Person: noch nicht bekannt

Manche Ortsnamen haben etwas an sich, das die Reiselust entfacht – der Klang des Namens, die Legenden, die sich um sie gebildet haben, oder eine Mischung aus beidem. Die Wüste Gobi, Karakorum, Ulan Bator, Mongolei – das sind Namen mit diesem besonderen Klang! Namen die ihre geheimnisvolle Kraft behalten haben.
Die Mongolei: Stellen Sie sich ein Land vor, zwanzig Mal so groß wie Österreich, vier Mal so groß wie Deutschland, aber mit nur 3 Millionen Einwohnern! Davon 1,5 Millionen in der quirligen Hauptstadt. Auf dieser Reise erleben Sie die faszinierende Kultur der Steppennomaden, den Nachfahren Dschingis Khans, einem stolzen Volk mit jahrhunderte alter Tradition. Sie lernen die berührende Gastfreundschaft der Mongolen kennen, erleben eine großartige, abwechsungsreiche Natur, die Weite und die Stille der unendlichen Steppe, die schier endlosen Sanddünen der Wüste Gobi, Schluchten, Vulkane und den Großen Weißen See im Chorgo Terchin Tsagaan Nuur Nationalpark und einen magischen Sternenhimmel.

  • Preis pro Person: noch nicht bekannt

    Flüge Frankfurt-Ulan Bator und zurück mit Mongolian Airlines
    Zuflug Frankfurt ab/bis Salzburg ab:
    Bahnfahrt (Rail&Fly) ab/bis Salzburg:

    Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen
    Maximale Gruppengröße: 12 Personen

  • Mongolei hautnah! Nächtigungen in Jurten-Camps bei Nomaden-Familien!

  • – Flüge ab/bis Frankfurt
    – 2 Übernachtungen im Hotel
    – 6 Übernachtungen in Jurten bei Nomadenfamilien (sehr einfach)
    – 8 Übernachtungen in komfortablen Gercamps
    – Vollpension (eigene Köchin und im Restaurant der Gercamps)
    – Fahrten mit russischen Allrad-Autos/Jeeps „Purgon“
    – Deutsch sprechende Reiseleitung in der Mongolei.
    – Reiseleitung ab/bis Salzburg.

    Diese Reise erfordert die Bereitschaft zum Komfortverzicht, speziell für die Nächtigungen in den Jurten der Nomaden.

  • Zahlungsbedingungen gemäß Reisebürosicherungsverordnung:
    Anzahlung bei Buchung 10% des Reisepreises, Restzahlung frühestens 20 Tage vor Reiseantritt Zug um Zug gegen Übergabe der Reiseunterlagen.
    Preiserhöhung auf Grund von Änderung des Wechselkurses oder von Treibstoffzuschlägen vorbehalten. Tarifstand: Okt. 2016

    Visum:
    Österreichische Staatsbürger benötigen einen noch mindestens 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültigen Reisepass mit zwei freien Seiten für das Visum, welches wir gerne für die Reiseteilnehmer besorgen. Kosten: ca. EUR 90.00 inkl. Porto und Bearbeitung

     

Reiseprogramm
Tag 1: Anreise Flug von Frankfurt nach Ulan Bator
Tag 2 : Ulan Bator Frühmorgens Ankunft in Ulan Bator. Transfer zum Hotel. Nach ein wenig Ruhe nimmt uns unser Reiseleiter mit auf eine Rundfahrt durch die Hauptstadt der Mongolei. Ulan Bator ist wie ein Fremdkörper im noch wesentlich nomadisch geprägten Steppenland. Viele der Hauptstädter sind noch fest mit dem Land verbunden und besitzen noch Tiere in der Steppe, die Verwandte für sie hüten. Die Glitzerstadt übt einen mächtigen Sog, vor allem auf die jungen Mongolen, aus. Seit 1990 ist die Stadt um mehr als 50% gewachsen. Fast die Hälfte der knapp drei Millionen Mongolen leben hier. Am zentralen Suchbaatar-Platz treffen Welten aufeinander: Hoch-häuser in gläserner Architektur und daneben das historische Parlamentsgebäude. Wir besuchen den Winterpalast mit seiner Kunstsammlung und das Zaisan-Denkmal. Dreihundert Stufen die sich lohnen: Ulan Bator von oben und die malerischen Berge drum herum. Zur Einstimmung auf die Reise gibt es heute Abend ein mongolisches Barbecue.
Tag 3: Ulan Bator – Baga Gazaryn Chuluu Fahrt in den Baga Gazaryn Chuluu Nationalpark. Der Weg lohnt sich! Steil wachsen hier die Granitfelsen aus der Ebene, die von der Vegetation an eine Almwiese erinnert. In den steilen Flanken sind Steinböcke und Argalischafe (Riesenwildschafe) zu Hause, deren Hörner in Spiralform bis 1,60 Meter lang werden können. Für die einheimischen Nomaden sind diese Berge heilig, sie kennen die besten Stellen für weite Blicke und verraten uns, welche Kräfte von den Steinen ausgehen. Wanderung entlang der „kleinen Erdmuttersteine“ zu einer Einsiedelei. Nächtigung im Gercamp.
Tag 4: Baga Gazaryn Chuluu – Tsagaan Suvraga Unser heutiges Ziel ist Tsagaan Suvraga („weiße Stupa“). Interessante Kalksteinformationen zeugen davon, dass es hier vor Jahrmillionen ein Meer gab. Besonders schön sind die Formationen bei Sonnenuntergang, wenn sie im leuchtenden Orange erstrahlen. Wasser und Wind formten die Felsen, die rote und weiße Stupas genannt werden. Auch hier genießen wir eine kleine Wanderung durch die atemberaubende Szenerie. Nächtigung im Gercamp.
Tag 5: Tsagaan Suvarga – Geierschlucht Heute geht es auf die meist schneebedeckten Berge des Gurvan-Saykhan-Nationalpark zu. Ein wirklich außerge-wöhnliches Naturerlebnis ist die Geierschlucht. Mehrere hundert Meter ragen die Felswände in den Himmel. Am klammähnlichen Grund fliest ein glasklarer Gebirgsbach und dort, wo kein Sonnenstrahl je den Boden erreicht, taut der im Winter komplett zugefrorene Bach auch im Sommer nicht vollkommen auf. Eis inmitten der Wüste. Es erwartet uns eine weitere sternenklare Nacht in einem Gercamp. Viele Nomandenfamilien haben in dieser Umgebung ihre Jurten aufgestellt. Besucher sind immer herzlich willkommen.
Tag 6: Geierschlucht – Khongoryn els (Sanddünen) Nach einer faszinierenden Fahrt durch die wunderbare Landschaft der Südgobi zeigen sich am Horizont bis zu zweihundert Meter hohe und kunstvoll geschwungene Sanddünen. Über mehrere hundert Quadratkilometer erstreckt sich das Areal der unendlich scheinenden Sandberge. Der Wind, der durch die Dünen streift, erzeugt einen leisen und doch deutlich wahrnehmbaren Ton, bringt den Sand förmlich zum Singen: Khongoryn els. Schuhe und Reißverschlüsse gut schließen und rauf auf die Dünen – jeder auf seine Lieblingsdüne. Die Aussicht genießen, runter rutschen und weiter zur nächsten. Der Einsamkeit der Gobi auf der Spur, Sandkörner auf der Haut und am liebsten nie mehr wegwollen. Nächtigung bei einer Nomadenfamilie.
Tag 7: Khongoryn els - Wüstentour Weil es so unglaublich schön war, bleiben wir einen weiteren Tag bei unserer Nomadenfamilie und unter-nehmen mit ihnen eine Tour mit dem beliebtesten „Verkehrsmittel“ der Gobi, dem Kamel. Einen wohl unvergesslichen Eindruck hinterlässt der Sonnen-untergang in den Sanddünen. Nächtigung bei der Nomadenfamilie.
Tag 8: Khongoryn els – Bayanzag Heute fahren wir nach Bayanzag. Verglichen mit anderen Wüstenregionen findet sich in der Südgobi eine reiche Flora. Mehr als zweihundertfünfzig Arten werden gezählt, darunter der bekannte Saxaul, der sich perfekt an den Wassermangel angepasst hat und hier prächtig gedeiht. Bayanzag ist ein Paradies für Paläontologen. In den roten Canyons der Djadochta-Berge fanden amerikanische Forscher Saurierskelette und Sauriereier. Erst seit diesen Funden ist klar, dass die riesigen Echsen wie Hühner Eier legten. Nächtigung in einem Gercamp.
Tag 9: Bayanzag – Ongi-Kloster Unsere Fahrt geht heute in Richtung Norden. Ein Stück entlang des Flusses Ongi, der im Changai-Gebirge entspringt und durch die Gobi fließt, bevor er im Roten See versickert, erreichen wir das Kloster Ongi. Bis zur kommunistischen Revolution 1921 war Ongi eines der größten Klöster der Mongolei. Mehr als tausend Mönche lebten und meditierten hier. In den 30er-Jahren wurde das Kloster fast vollständig zerstört. Seit der politischen Wende in den 90er-Jahren zieht wieder buddhistisches Leben ein. Kleine Tempel und weiße Stupas wurden errichtet, weiße Jurten geben den Mönchen Unterkunft. Bei einem Rundgang durch die Anlage können Sie die Aufbruchsstimmung erleben und die einstige Größe ermessen. Nächtigung in einem Gercamp.
Tag 10: Ongi – Orkhon Der Weg ist das Ziel. Wunderbare Fahrt weiter in Richtung Nordwest in das fruchtbare Orkhon-Tal mit dem Orkhon-Wasserfall. Dieses spektakuläre Schauspiel der Natur liegt am südwestlichen Ende des kaum weniger spektakulären Orkhon-Tales. Nächtigung bei einer Nomadenfamilie.
Tag 11: Orkhon-Tal (UNESCO-Welterbe) und Orkhon-Wasserfall Ein Tag im Orkhon-Tal. Die Gegend wurde von Vulkanen geprägt. Durch die Mitte des Tales zieht sich der Länge nach ein gewaltiger erstarrter Basaltstrom, dessen bizarre Orgelpfeifen auf dem Weg zum Wasserfall immer wieder umfahren werden müssen. Die Anfahrt gehört zu den schwierigsten Pisten dieses an schlimmen Pisten nicht gerade armen Landes. Nach starken Regenfällen kommen wir möglicherweise nicht zum Wasserfall. Eine ironische Situation, denn wenn es zu trocken ist, kommt das Naturschauspiel zum Erliegen. Natürlich versuchen wir alles, den Wasserfall zu erreichen, so einmalig sind seine Lage und seine Beschaffenheit. Wir gehen über hügelige, steinige Steppe und stehen unverhofft am Rand eines wie von einem Riesen mit der Axt in den Boden gehauenen Kessels, von dessen Rand sich das Wasser des Roten Flusses in den Orkhon ergießt. Weitere Nächtigung bei der Nomadenfamilie.
Tag 12: Orkhon-Tal - Tsenkher Durch das schöne Orkhon-Tal geht die Reise heute zu den, bei den Einheimischen sehr beliebten, heißen Quellen von Tsenkher. Entspannung in den heißen Quellen. Nächtigung in einem Gercamp.
Tag 13: Tsenkher – Khorgo Terkhiin Tsagaan nuur Fahrt in den Nationalpark Khorgo Terkhiin Tsagaan nuur. Die beiden Hauptattraktionen des Parks sind der See Terkhiin Tsagaan nuur und der erloschene Vulkan Khorgo. Wir übernachten in diesem Gebiet um die spektakuläre Landschaft ausgiebig zu erleben und zu genießen. Der vom Fluss Terkh gespeiste See liegt in einer sehr reizvollen, von Vulkanen geprägten Landschaft. Entstanden ist der See, als Lavaströme den Fluss am Fuße des Vulkans abriegelten. Der sechzehn Kilometer lange und bis zu zehn Kilometer breite See ist sehr fischreich. Nächtigung bei einer Nomadenfamilie.
Tag 14: Khorgo Vulkan Heute genießen wir die Ruhe und die wunderbare Landschaft des Nationalparks und unternehmen eine Tour zum Krater des Vulkan Khorgo. Vom Ende der Piste erfolgt der Aufstieg, vorbei an bizarr geformten Stein- und Lavaformationen, zum riesigen, etwa zweihundert Meter breiten und hundert Meter tiefen Krater. Von hier öffnet sich auch ein wunderbarer Panoramablick. Beeindruckend auch der deutlich sichtbare, erkaltete Lavastrom, auf dem vereinzelt Lärchen wachsen. Nächtigung bei der Nomadenfamilie.
Tag 15: Khorgo Terkhiin Tsagaan nuur – Karakorum (Hauptstadt des Dschingis Khan) Die Ruinen von Karakorum bergen spannende Geschichten. Hier war das ehemalige Hauptlager des Stammes der Kereit, das Dschingis Khan zu einer Versorgungsbasis für seine Armeen ausbaute. Erst sein Sohn ließ das Lager mit einer Mauer umgeben und Karakorum zur Hauptstadt des Reiches erklären. Bekanntlich kamen die Mongolen bis Polen und Schlesien, verzichteten aber nach dem Erhalt der Todes-nachricht Ihres Herrschers Güyük freiwillig darauf, weiter nach Westen vorzudringen. Viel ist von Karakorum nicht mehr zu sehen, doch die schöne Landschaft und das Gefühl, auf dem Boden der nun versunkenen Stadt, von der aus das gewaltigste Reich der Geschichte regiert wurde, zu stehen, ist allemal die Reise wert. Nächtigung in einem Gercamp.
Tag 16: Karakorum – Ugii See Besuch der buddhistischen Tempelanlage von Erdene Zuu, dem ersten großen buddhistischen Kloster auf dem Gebiet der heutigen Mongolei. Es war nicht nur ein Kloster, sondern mit seinen mächtigen Mauern und Türmen auch eine wahre Festung. Die Verbreitung des tibetischen Buddhismus ist auf das Engste mit diesem Kloster verknüpft. Bis zu eintausendfünfhundert Mönche lebten hier und die Gesamtzahl der Lamas, die sich einem der Tempel hier zugehörig fühlten, schätzt man auf bis zu zehntausend. Weiterfahrt an den Ugii-See im Osten von Arkhangai in der Zentralmongolei. Er ist für seinen großen Fisch- und Vogelreichtum bekannt. An dem ruhigen Gewässer lässt es sich bei einer atemberaubenden Aussicht auf die Natur hervorragend entspannen. Nächtigung in einem Gercamp.
Tag 17: Ugii See – Ulan Bator Nach einem letzten, sehnsuchtsvollen Blick auf die weite, naturbelassene Steppe erreichen wir heute wieder die Zivilisation. Nächtigung in einem Hotel in Ulan Bator.
Tag 18: Heimreise Nach dem Frühstück Transfer vom Hotel zum Flughafen und Rückflug nach Europa.